
Mehr als 30 Preußen gingen dieses Mal bei den Berliner Meisterschaften an die Platte. Im Einzel schaffte es Derek Ofon am weitesten. Ins Viertelfinale ging es für die Preußen aber nur im Doppel und Mixed.
Es war die erste Berliner Meisterschaft für Derek Ofon von den Preußen. Und beinahe hätte er es im Einzel bis ins Viertelfinale geschafft. Nach einem Freilos und einem 3:0-Erfolg gegen Elias Jokar musste er in der dritten Runde lange kämpfen. Gegen Abwehrspieler Thomas Riedel machte Ofon es nach 2:0-Satzführung noch mal spannend, um den fünften Satz dann deutlich zu gewinnen. Nun wartete einer der Mitfavoriten um den Titel Herman Debzihansky.
Ofon zeigte in diesem Achtelfinale eine starke Leistung und ging mit 2:1 in Führung. Zwischenzeitlich sah es sogar nach einer verletzungsbedingten Aufgabe des Gegners aus, der beim Topspin mit dem Finger schmerzhaft gegen die Tischkante gekommen war. Im fünften Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich Ofon etwas zu oft in die Defensive drängen ließ. Mit 9:11 musste sich Ofon geschlagen geben. Im Doppel an der Seite von David war etwas früher Schluss. Schon in der zweiten Runde mussten sich die beiden Preußen mit 1:3 aus dem Turnier verabschieden.
Besser lief es im Doppel für Vincent und Chris. Die beiden zeigten wie schon im letzten Jahr, dass sie gegen die besten Doppel aus Berlin mithalten können. In den ersten beiden Runden setzten sich die beiden Preußen souverän durch. Im Achtelfinale ging es gegen Gökce Güngör und Bilge Berber über die volle Distanz von fünf Sätzen. Am Ende setzten sich Chris und Vincent mit 11:5 durch.
1:3-Niederlage im Viertelfinale
Nach dem ersten Turniertag hatte Vincent zunehmend mit Nackenschmerzen zu kämpfen. Das war auch im Viertelfinale zu sehen. Trotzdem konnten Chris und Vincent gegen die späteren Berliner Meister Diego Hinz und Jannis Hauck noch zum 1:1 in Sätzen ausgleichen. Der dritte und vierte Satz ging aber klar an die Favoriten.
Im Einzel mussten sich die meisten Preußen in der Ko-Phase bereits früh geschlagen geben. David und Chris scheiterten nacheinander an Cornelius Miller von Hertha. Für Khiem war gegen Güngör Gökce wenig zu machen, Vincent musste sich angeschlagen gegen Arya Khadjehzadeh geschlagen geben. Tristan verlor in der ersten Runde gegen Deshpande. Fabi zeigte wie schon am ersten Tag eine starke Leistung und erreichte die zweite Runde.
Mehrere Siege im Mixed
Bei den Damen konnten Jessi und Jette in ihren Gruppen jeweils ein Einzel gewinnen, mussten sich als Gruppendritte aber geschlagen geben. Weitere Siege für die Damen gab es am nächsten Tag im Mixed. Sowohl Jette&Tim als auch Katja&David konnten ihre ersten Matches gewinnen.
Auch Khiem/Tim zeigten im Doppel eine starke Leistung und gewannen in der ersten Runde gegen Marcel Börner und Niels Büchel. Auch in der nächsten Runde hatten sie den Sieg zum Greifen nahe. Gegen die Abwehr-Kombi Daniel Gansen und Sebastian Tüchters mussten sie sich aber mit 7:11 im fünften Satz geschlagen geben. Chris schaffte es mit Friederike Jahn sogar bis ins Viertelfinale. Die Preußen können mit der diesjährigen Ausbeute also wieder einmal zufrieden sein,
