Riesenstimmung reicht nicht zum Punkt

Am Sonntag stand für die Preußen viel auf dem Spiel: In der Verbandsliga waren die Füchse Berlin zum Top-Spiel zu Gast. Vor einer beeindruckenden Kulisse lieferten sich die Gastgeber einen heißen Fight. Am Ende war das Glück aber nicht auf Seiten der Preußen.

So eine Atmosphäre erlebt man in der Verbandsliga nicht alle Tage. Etliche Jugendliche, Eltern und andere Vereinsmitglieder kamen am Sonntag in die Scharni, um die erste Mannschaft zu unterstützen. Zu Gast waren die punktgleichen Füchse zum Highlight im Aufstiegsrennen. Zusammen mit dem SC Charlottenburg kämpfen drei Teams in der Liga um die ersten beiden Plätze. Genau wie der SCC hatten sich auch die Füchse zur Rückrunde deutlich verstärkt, sodass die Preußen eine harte Herausforderung erwartete.

Umso bitterer die Hiobsbotschaft, die die Preußen schon vor dem Spiel erreichte: Sergey, der gerade super in Form ist, musste krankheitsbedingt absagen. Für ihn kam Tristan zum Einsatz, der gerade auch fleißig Punkte sammelt. Sein Einsatz zeichnete sich schon im Doppel aus. Zusammen mit Ofon zeigte er gegen Riedel/Schure eine starke Leistung und die Preußen holten mit 11:9 im fünften Satz den wichtigen Punkt im Doppel.

Es entwickelte sich ein packendes Duell mit vielen Fünf-Satz-Matches. Im oberen Paarkreuz wären die Preußen beinahe mit 3:1 in Führung gegangen. Doch während Vincent in fünf Sätzen gegen Jannis Hauck gewann, verletzte sich Ofon in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Das zweite Einzel musste er kampflos abgeben, die zweite bittere Pille für die Preußen.

Unentschieden zum Greifen nah

Ans Aufgeben dachten die Gastgeber trotzdem nicht. Chris gelangen im unteren Paarkreuz zwei knappe Siege gegen Nils Schure und Thomas Riedel. Vincent hatte im oberen Paarkreuz auch im zweiten Spiel den Sieg auf dem Schläger, musste sich aber denkbar knapp geschlagen geben. Das wäre der fünfte Punkt für die Preußen gewesen, nun war Tristan im letzten Einzel unter Druck. Gegen den formstarken Schure ging er sogar mit 11:7 in Führung, Der Sieg ging aber letztlich mit 3:1 an die Gäste.

Trotz der bitteren Niederlage war dieser Nachmittag in der Scharni mal wieder Werbung für den Sport. Vielen Dank auch an die Vereinsmitglieder, die mitgeholfen haben, den Preußen-Brunch auf die Beine zu stellen.

Das Aufstiegsrennen ist damit auch noch lange nicht entschieden. Das nächste Spitzenspiel steht am 29. März gegen Charlottenburg an – hoffentlich wieder vor atemberaubender Kulisse und mit Brötchen und Kaffee.

Schon am Freitag hatten viele Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Scharni gefunden. Die zweite und dritte Mannschaft hatten jeweils Top-Gegner zu Gast. Während die zweite Mannschaft in der Landesliga knapp mit 4:6 verlor, zeigte die Dritte im Aufstiegskampf der Bezirksliga eine bärenstarke Leistung. 7:3 gegen Lichtenrade hieß es am Ende und die Tabellenführung war erfolgreich verteidigt.

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